Über die Neurogramme
Was sind Neurogramme?
Kurz gesagt: Neurogramme sind von EEG Messungen abgeleitete rhythmische Tonabfolgen vermischt mit angenehmer Vordergrundmusik.
Durch die gezielte akustisch rhythmische Stimulation des zentralen Nervensystems/Gehirn können emotionale und/oder organische Veränderungen ohne Nebenwirkungen induziert und durch Wiederholung dauerhaft vom System (wieder) gelernt werden. Neurogramme führen auch zu einer vermehrten Produktion von Botenstoffen (zB Serotonin) die bereits im Körper vorhanden sind und deshalb zu keinen schädlichen Nebenwirkungen führen.
Neurogramme sind vergleichbar mit einer Physiotherapie, bei der Teile Ihres Körpers (zB Bein) gedehnt/bewegt werden bzw gelernt wird den Körperteil richtig/normal zu bewegen.
Bevor Sie die wissenschaftlichen Hintergründe lesen hören Sie sich kurz Beispiele von einer rhythmische Tonabfolge an:
Beispiele
ACHTUNG: manche Lautsprecher (z.B. eingebaut in Laptops) schaffen die niedrigeren Frequenzen nicht - verwenden Sie Kopfhörer!
Weil die puren Tonabfolgen alleine eher trocken anzuhören sind und von manchen Menschen nicht angenehm empfunden werden, mischen wir jedes reine Neurogramm mit unterschiedlicher angenehmer Vordergundmusik ab. Das ist vergleichbar mit einer Geschmacksrichtung eines Hustenbonbons: Der Wirkstoff ist immer der selbe, aber der Geschmack je nach Gusto.
Ausserdem steigert eine angenehme Geräuschkulisse die Wirksamkeit, weil ihr Nervensystem so eher bereit ist von dem Neurogramm zu lernen.
Hören sie rein:
Wenn Sie genau und bewusst hinhören, hören Sie die rhythmischen Muster des puren Neurogramms auch aus den abgemischten Tonbeispielen heraus!
Beispiel für Rhythmusverlauf eines Neurogramms
Obiges Beispiel hat einen langsamen Verlauf, das nächste Bild zeigt den Rhythmusverlauf der linken Tonspur (für das linke Ohr) des Neurogramms "Brainstorm" (Kreativität, neue Ideen, etc). Im Vergleich zu obigem Beispiel "Schlaflosigkeit" sichtlich chaotischer, "kreativer" ...
![]() Verlauf Brainstorm links |
Gehirn, Gehirnwellen und Gemütszustände
Nun zur wissenschaftlichen Seite der Neurogramme:
Das Gehirn
Das menschliche Gehirn besteht aus Milliarden Nervenzellen (Neuronen), die wiederum von Milliarden Gliazellen versorgt werden. Jede einzelne Nervenzelle ist durch tausende Verästelungen über Synapsen mit anderen Nervenzellen verbunden. Insgesamt bilden sie ein gewaltiges neuronales Netzwerk: unser Gehirn - oder: die Zentrale unseres Nervensystems.
Untereinander im Gehirn und auch über das gesamte Zentralnervensystem des Körpers tauschen die Nervenzellen elektrochemische Impulse aus. Jede dieser elektrochemischen Entladungen erzeugt ein elektromagnetisches Feld mit einer Frequenz zwischen 1 und ca. 40 Hz (Impulse pro Sekunde). Die Gesamtheit dieser Signale bildet die so genannten Gehirnwellen, welche mit einem Elektroenzephalographen (EEG) gemessen und als Elektroenzephalogramm in Form von Gehirnwellen dargestellt werden können.
Gehirnwellen und Gemütszustände
Man unterscheidet hierbei zwischen vier wesentlichen Gehirnwellenbereichen:
Beta-Bereich (14 - 38 Hz): Repräsentiert den wachen, konzentrierten, nach außen gerichteten Bewusstseinszustand, in dem sich der Mensch den größten Teil seiner Zeit zwischen Aufstehen am Morgen und dem Zubettgehen befindet. Dieser Zustand ist gekennzeichnet durch mentale Aktivität und logisches, analytisches Denken. Im Extremfall (Hohe Betafrequenz)kann es aber auch plötzliche Angst, Unruhe, Sorge, Anspannung oder Alarmbereitschaft bedeuten. Hohe Beta-Anteile korrelieren einem erhöhtem Ausstoß von Stresshormonen.
Alpha-Bereich (7 - 14 Hz): Für diesen Zustand wohlige Entspannung, ruhiges, fließendes Denken sowie eine positive Grundstimmung kennzeichnend. Die Aufmerksamkeit ist hierbei nach innen gerichtet und es kommt zu einer erhöhten Empfänglichkeit für Suggestionen. Dadurch, dass der Mensch in diesem Gehirnwellenbereich eine große Menge von Informationen verarbeiten kann, ist dies der bevorzugte Zustand für Superlearning.
Theta-Bereich (3 – 7 Hz): Dieser Bereich den Zustand, in dem wir während des Traumschlafs sind. Es ist ein ruhiger Zustand, der sich durch ein gesteigertes, plastisches Erinnerungsvermögen, bildhafte Vorstellung, Phantasie und Kreativität sowie außergewöhnliches Problemlösen auszeichnet. Tiefenmeditation erreicht diesen Zustand.
Delta-Bereich (1 – 3Hz): Deltawellen treten während des traumlosen Tiefschlafs auf, können aber auch in Trance-Zuständen dominieren. Von großer Bedeutung ist dieser Gehirnwellenbereich für die Funktionstüchtigkeit des Immunsystems und für Heilungsprozesse.
Oberhalb von 38 Hz spricht man vom Gamma-Bereich. Dafür liegen allerdings kaum Forschungsergebnisse vor.
Gehirnhemisphären und Synchronisation
Weiters besteht unser Gehirn aus linker und rechter Gehirnhemisphäre, wobei die linke Hemisphäre für die Funktionen der rechten Körperhälfte zuständig ist und die rechte Hemisphäre für die linke Körperhälfte. Verbunden sind die beiden durch das Corpus Callopsum.
Die linke Hemisphäre verarbeitet Informationen nacheinander, registriert Einzelheiten, hält sich an Reihenfolgen, und arbeitet nach den Prinzipien der Logik. Die Prozesse der rechten Hemisphäre laufen parallel, erfassen komplexe Bilder und verarbeiten Informationen gleichzeitig.
Leider wurde (und wird) in den meisten Schulen nur die linkshemisphärischen Fähigkeiten trainiert und rechtshemisphärische Zustände wie Kreativität und komplexe Aufnahmefähigkeit werden vernachlässigt. Eine synchrone Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften ermöglicht das volle geistige Potenzial.
So wirken Neurogramme
Anwenden der Neurogramme
Neurogramme können als separates Training oder als Begleitung zu Tätigkeiten eingesetzt werden. Ist es für Sie das erste Mal, empfehlen wir zuerst eine separate Sitzung zum Kennenlernen.
Begleitende Neurogramme
Ein Beispiel für Neurogramme als Begleitung sind: Hat man am Weg zur Arbeit Stress (Gedränge, Stau, etc) oder Schwierigkeiten wach zu werden, dann empfiehlt es sich AntiStress- oder Aufwachneurogramme am Weg zur Arbeit zu hören. Damit konditioniert man sich selbst in genau dieser Situation so, dass man also auf dem Weg zur Arbeit die Müdigkeit auflöst oder trotz des Stresses ruhig wird.
Separates Training
Ist der Einsatz begleitend nicht möglich, dann werden die Neurogramme durch ein separates Training eingesetzt. Sehr bewährt haben sich die Morgenstunden kurz nach dem Aufwachen und am Abend. Wichtig ist nur, dass Sie dabei richtig entspannt sind.
Herstellung und Qualität der Neurogramme
Wir verwenden Softwareprodukte und das Know How von renommierten internationalen Unternehmen, die sich auf das Gebiet der akustischen Gehirnwellenstimulation spezialisiert und sich international etabliert und bewährt haben.
Die Erstellung der "puren" Tonabfolge erfolgt über eine speziell dafür entwickelte Software, die wir für ein optimales Ergebnis konfigurieren oder programmieren. Zu den Tonabfolgen mischen wir verschiedene, für Gehirnwellentraining geeignete, Vordergrundmusik und bringen die einzelnen Neurogramme in ein, für einen mp3 Player, lesbares Format.
Neurogramme haben CD Qualität (192 Kbps, 44100 Hz).


